aktuelle Statusgedichte

Mittwoch, den 15. Juli 2026

Wieder sehr warm am Nachmittag,
wie Stein so hart die Erde.
Täglich man nun gießen mag,
hoffen, dass es helfen werde.

Den ganzen Tag nicht rausgekommen,
Gefangener der digitalen Welt.
Kopfschmerzen nur bekommen,
und nicht das, was mir gefällt.

Lange updates ohne Ende,
man darf nur Ja und Amen sagen.
Einfacher alles gehen könnte,
statt Löcher in den Bauch zu fragen.

Viel Licht bringt auch tiefen Schatten,
verloren geht die teure Zeit.
Das Gute, das wir bisher hatten,
den Kommerz nicht sehr erfreut.

Donnerstag, den 16. Juli 2026

Das Wetter blieb nicht störungsfrei,
morgens noch warme Sonne.
Danach Wolken eins, zwei, drei,
doch nicht viel Regen komme.

Für jeden Tropfen dankbar,
die Natur lebt auf.
Auch wenn die Hoffnung kurz war,
der Gärtner freut sich drauf.

Berlin ist eine Reise wert,
dort wartet schon der kleine Jan.
Doch wenn man mit der Bahn fährt,
man viel erleben kann.

Mit der App stets informiert,
schon wieder ein Problem.
Überraschungen sind garantiert,
irgendwie wird es wohl gehn.

Freitag, den 17. Juli 2026

Warm bleibt es auch unter Wolken,
für Regen hat es nicht gereicht.
Es wird sobald auch keiner folgen,
die Sonne hat es wieder leicht.

Spät aus den Federn heute,
kürzer ist nun der Tag.
Doch es nicht so viel bedeute,
Ausnahmen gibt es ohne Frag.

Blumen mir am Herzen liegen,
das Gießen daher nicht vergessen.
Aber auch nicht übertrieben,
stets punktuell und gut bemessen.

Kochen wie im Waldhotel,
für Genuss wie auch Gesundheit.
Komm aus der Ruhe nicht so schnell,
auch langsam Gehen bringt stets weit.

Samstag, den 18. Juli 2026

Die Sonne hält sich heut zurück,
leicht gebremst ist die Verdunstung.
Und nicht mehr so warm zum Glück,
daher günstig für die Lüftung.

Heute war der Garten dran,
was wird mich wohl erwarten?
Die Trockenheit schreitet voran,
doch Unterschiede gibt´s bei  den Arten.

Die Bohnen scheinen schon verloren,
sahen einst vielversprechend aus.
Die Möhren sind wohl auserkoren,
stehn im Trockenen wie ein Haus.

Zucchini, Gurken, Paprika,
bringen Ertrag dank Gießen.
Schöne Brombeeren wachsen ganz nah,
bedien mich gerne bei den Süßen.

Sonntag, den 19. Juli 2026

Die Hitze scheint vorerst vorbei,
20 Grad empfindet man als kühl.
Viel macht auch der Wind dabei,
er mich nach drinnen treiben will.

Trocken bleibt es weiterhin,
Gießen daher nicht vergessen.
Weil ich ein Freund der Blumen bin,
wird reichlich ihnen zugemessen.

Nach Ippendorf geht es hinauf,
das Fahrrad sorgt für die Bewegung.
So spar ich mir den Dauerlauf,
und freu mich auf Begegnung.

Habe ein gutes Rezept dabei,
das Liesel längst vergessen.
Sie gab´s einst weiter, war so frei,
in einem alten Heft war es gewesen.

Montag, den 20. Juli 2026

Von Nordwesten ziehen Wolken,
nur mild die Sommertemperatur.
Regen will daraus nicht folgen,
doch gut tut es der Natur.

Die Gartenernte steht heut an,
nötig bleibt das Gießen.
Dann kommen die Brombeeren dran,
sie zahlreich mich begrüßen.

Wohin nur mit dem süßen Gut?
ein Kuchenboden muss nun her.
Verwende nur einen Teil der Flut,
doch das Ergebnis mundet sehr.

Der Sommer bringt den Überfluss,
in diesem Jahr auch Trockenheit.
Das Beste man draus machen muss,
die pure Lebenswirklichkeit.

Dienstag, den 21. Juli 2026

Angenehm die Temperatur,
Sonne und Wolken sind zu sehn.
Sehr trocken ist es leider nur,
muss unbedingt zum Gießen gehn.

Bald sechs Wochen ohne Regen,
die Erinnerungen sind noch frisch.
Wird es ein Dürrejahr noch geben?
hoffe sehr, ich täusche mich.

Ohne Wasser gibt´s kein Leben,
nicht zu wenig, nicht zu viel.
Reiche Ernte kann es geben,
wenn das Wetter helfen will.

Doch steht es nicht in unserer Macht,
das Wetter zu regieren.
Was Petrus sich auch ausgedacht,
wir müssen´s akzeptieren.

Mittwoch, den 22. Juli 2026

Abschied nehmen fällt uns schwer,
sind so zugewandt dem Leben.
Betroffen sind wir plötzlich sehr,
wenn wir den Tod erleben.

Kannte Werner nur vom Hörensagen,
Museumsfest 2015, da trifft man sich.
Konnte hören und auch fragen,
Begegnung, die bereichert mich.

Zehn Jahre hat er mir voraus,
kennt unser Haus vor meiner Zeit.
Lerne aus dem Gespräch daraus,
seine Erfahrung bringt mich weit.

Geschichte und Geschichten,
brauchen wir zu unserem Glück.
Stets wir die Sonnenstrahlen sichten,
und denken meistens gern zurück.

Donnerstag, den 23. Juli 2026

Sonne, Wolken bunt gemischt,
nur der Regen fehlt.
Heiß ist es heute nicht,
die Temperatur ist wie bestellt.

Es brennt an vielen Fronten,
im Südwesten trifft´s den Wald.
Im Frühjahr Sträucher wachsen konnten,
im Sommer ganz vertrocknet bald.

Im Osten Drohnen und Raketen,
Zeitenwende schon viele Jahre.
Sinnloses Menschentöten,
den Wahnsinn täglich man erfahre.

Und der Westen tief gespalten,
zwischen Vernunft und Größenwahn.
Wie kann man diese Welt erhalten?
Hilfe es immer geben kann.

Freitag, den 24. Juli 2026

Ein Wolkenband zieht über Bonn,
die Temperatur nur mild.
Doch kein Regen kommt davon,
Gärtnerwünsche nicht erfüllt.

Was tut sich hinterm Gartentor?
bestimmt gibt´s was zu tun.
Die Zwiebelernte steht bevor,
bin damit zufrieden nun.

Zucchini, Gurken und Tomaten,
auch eine Aubergine ist dabei.
Dafür gibt es gute Taten,
bring Regenwasser rasch herbei.

Fast wie in der großen Welt,
dreht sich trotz Chaos weiter.
Verlust und Gewinn, alles zählt,
Perfektion Fehlanzeige, leider.

Samstag, den 25. Juli 2026

Warm, der Himmel wolkenlos,
dazu große Trockenheit.
Geht es denn schon wieder los?
die Hitze sind wir längst schon leid.

Im Westen brennt der Wald,
Menschen sind evakuiert.
Gefährlich wird´s bei uns schon bald,
die Natur wird ruiniert.

Längst vertrocknet ist das Land,
der Boden hart wie Stein.
Noch tiefer wird der Wasserstand,
immer kleiner wird der Rhein.

Der Klimatrend ist ganz real,
wir müssen damit leben.
Beim Wetter hat man keine Wahl,
wünsch Dir was, kann es nicht geben.

Sonntag, den 26. Juli 2026

Die Temperatur war eher lind,
die Wolken versprechen etwas Regen.
Frisch und kräftig weht der Wind,
etwas Nass wär jetzt ein Segen.

Immer trockener wird´s im Garten,
den Tomaten sieht man´s an.
Gerade stehen schlecht die Karten,
bald ich nicht mehr gießen kann.

Im Dünengarten gibt´s viel zu sehn,
dank Wasserversorgung wächst es gut.
Sonnenblumen blühn wunderschön,
Gärtnerinnen mit frohem Mut.

Es wird geplant und überlegt,
gejätet, gepflanzt, gegossen.
Und diskutiert ganz angeregt,
hab diesen Garten sehr genossen.

Montag, den 27. Juli 2026

Zuerst sah es nach Regen aus,
doch mittags verzogen sich die Wolken.
Ein Liter wurde nur daraus,
und Hitze soll bald wieder folgen.

Gießen wo noch Wasser ist,
der Kirchengarten fußt auf Sand.
Regenwasser aus der Zisterne fließt,
umweltfreundlich und elegant.

Pflanzen unter Hitze leiden,
sind voll der Sonne ausgesetzt.
Schaden ist nicht zu vermeiden,
Extremwetter uns Grenzen setzt.

Auch bei den Profis ist das so,
die Erträge sinken.
Vielleicht ist dann der Bauer froh,
wenn etwas höhere Preise winken.

Dienstag, den 28. Juli 2026

Blauer Himmel, Sonne pur,
morgens war es recht frisch.
Trockenheit prägt die Natur,
Regen wünscht man sich.

Immer enger wird´s im Garten,
bald kein Regenwasser mehr.
Was wird mich alles noch erwarten?
ohne Wasser wird es schwer.

Erstes Laub fällt von den Bäumen,
im Juli so früh wie nie.
Nicht in den kühnsten Träumen,
man solch Spektakel sieh.

Mäßig wächst es noch im Garten,
sogar Bohnen fand ich noch.
Liesels Rezept gab´s zu erwarten,
auf den Garten heut ein Hoch.

Mittwoch, den 29. Juli 2026

Hochsommer im schönsten Sonnenschein,
blauer Himmel, ganz ohne Wolken.
Zum Schwimmen wird es bestens sein,
doch Gärtner spüren sehr die Folgen.

Fast sieben Wochen ohne Regen,
Hitze, Sonne und viel Wind
das Wasser in die Luft bewegen, 
dem Boden es alsbald entschwind.

Gießwasser erreicht den warmen Boden,
und die Pflanzen nur für kurze Zeit.
Drum ist es häufiger geboten,
wässern für der Blumen Schönheit.

So viele Rabatten, endlos groß,
im heiligen Kirchengarten.
Doch Wasser aus der Zisterne bloß,
lässt bald ein Blütenmeer erwarten.

Donnerstag, den 30. Juli 2026

Heiße Luft kommt aus Südwesten,
bringt auch dunkle Wolken mit.
Bis 40 Grad maß man im Westen,
die Verdunstung steigt damit.

Am schmalen Rhein kann man es sehn,
der Wasserstand noch nie so niedrig.
Weit trockenen Fußes kann man gehn,
doch für die Schifffahrt wird es widrig.

Ein Dürrejahr wird nun real,
im Juni noch nicht vorstellbar.
Da war es feucht, fast ideal,
nun werden große Sorgen wahr.

Was kommt demnächst noch auf uns zu?
Gibt´s Regen schneller als gedacht?
Ein Gewitter kommt im Nu,
hat oft ersehntes Nass gebracht.

Freitag, den 31. Juli 2026

Warm und schwül geht´s heute weiter,
nur ein Liter Regen gestern fiel.
Die Trockenheit verstärkt sich, leider,
sechs Liter im Juli sind nicht viel.

Der Rheinpegel steht so tief wie nie,
man sieht kaum noch Schiffsverkehr.
Wenn man in die Zukunft sieh,
gibt´s der Rekorde noch viel mehr.

Der Mensch ist ein Gewohnheitswesen,
an Rekorde längst gewöhnt.
Kalt ist es früher oft gewesen,
die Wintersonne nun verwöhnt.

Die Wälder brennen anderswo,
den Sprit kann man sich leisten.
Unser Wohlstand hat Höchstniveau,
mit sich selbst beschäftigt sind die meisten.

Samstag, dem 1. August 2026

Gestern ein Tropfen auf den heißen Stein,
zwei Liter brachte das Gewitter.
Wer Wasser hat, der kann sich freun,
für andere wird es bitter.

Die Wetterstation zeigt ungeschont,
das extreme Julidefizit.
Acht Liter statt 70 wie gewohnt,
über 150 Liter sind per Verdunstung quitt.

Fünf Liter Verlust an jedem Tag,
so viel kann niemand gießen.
Höre von fern der Bauern Klag,
sie mit dem Schaden leben müssen.

Zu allen Zeiten war es so,
Grenzen gab es immer schon.
Und am Ende sind wir froh,
wenn die Krisen ziehn davon.

Sonntag, den 2. August 2026

Erster Sonntag im August,
Schwimmbadwetter bester Art.
Die Sonne weckt die Reiselust,
am besten heute mit dem Rad.

Denke zuerst an unsere Pflanzen,
einmal Gießen rund ums Haus.
Die  Dürre schreitet fort im Ganzen,
und nach Regen sieht´s nicht aus.

Am Rhein entlang in aller Früh,
auf schmalen Fahrradwegen.
Der Wasserstand so tief wie nie,
wie weit wird er sich noch bewegen?

Als kleiner Bach mündet die Ahr,
bei Sinzig in den Rhein.
Vor 5 Jahren sie ein Riese war,
das Wetter bestimmt es ganz allein.

Montag, den 3. August 2026

Heiß geht´s heute wieder her,
von Südwest ein Wolkenband.
Selbst für die Bäume wird es schwer,
viel Laub ich auf den Wegen fand.

Die Trockenheit liegt mir im Magen,
Wasser ist zum Trinken da.
Doch Evelyn hör ich sagen,
meine Blumen sind mir nah.

Im Schrebergarten sieht´s traurig aus,
das Regenwasser fast verbraucht.
Bring dennoch Ernte mit nach Haus,
ein Regenwunder wird nun gebraucht.

Das Beste gibt es stets am Ende,
bin ab heute nicht mehr allein.
Besser es nicht gehen könnte,
will glücklich und zufrieden sein.

Dienstag, den 4. August 2026

Fünf Liter Regen in der Nacht,
Rettung nur für einen Tag.
Schneller verdunstet als gedacht,
besser als Nichts man gemeinhin sag.

Die Küche ist heut mein Revier,
Matjes mit Grünen Bohnen.
Liesel´s Rezept ist gut dafür,
mit Ofenkartoffeln zum Belohnen.

Zum Kaffee noch Pflaumenkuchen,
mit Hefeteig ganz frisch.
Muss das Paradies nicht suchen,
find es vor mir auf dem Tisch.

Ganz anders in der Außenwelt,
mit großen Krisen ohne Ende.
Nur die Hoffnung mich erhält,
dass das Gute bringt die Wende.

Mittwoch, den 5. August 2026

Weiße Wolken, helle Sonne,
weiter geht die Sommertour.
Ein Schattenplatz sich bestens lohne,
Dürre herrscht in der Natur.

Muss unbedingt hinaus zum Gießen,
den letzten Regen merkt man schon.
Sparsam soll das Wasser fließen,
die Blumen blühn dafür zum Lohn.

Kommunikation kann man erleben,
mit Perspektiven ganz verschieden.
Erst mal in Ruhe überlegen,
statt gleich Rezepte anzubieten.

Der Mensch als Mittelpunkt der Welt,
dies mehr als acht Milliarden mal.
Doch auch die andere Meinung zählt,
so schwankt die Sicht von mal zu mal.

Donnerstag, den 6. August 2026

Mild ist nun die Temperatur,
das Lüften gerade angebracht.
Fehlt allein der Regen nur,
bald die Sonne wieder lacht.

Keine Hoffnung von der Prognose kam,
die Sorgen wachsen Tag für Tag.
Die Natur gerät bald aus der Bahn,
was es noch alles geben mag?

Es verdorrt die Ernte auf dem Feld,
Gewässer trocknen langsam aus.
Um die Flüsse ist es schlecht bestellt,
Feuer bedrohen Wald und Haus.

Mit Grenzen lernen wir zu leben,
die Zukunft kommt von ganz allein.
Überraschungen wird´s immer geben,
das Leben kann sehr spannend sein.

Freitag, den 7. August 2026

Morgens kühl und mittags warm,
die Sonne sorgt dafür.
Die Trockenheit macht uns noch arm,
die Wüste wandert bis nach hier.

Megadürren vor vielen Hundert Jahren,
1473 die schlimmste, die man kennt.
14 Monate ganz ohne Regen waren,
Professor Pfister die Fakten nennt.

Doch folgten auch sehr nasse Jahre,
kalte Sommer, gar mit Schnee.
Die Menschheit große Not erfahre,
bis heute man es nicht versteh.

Unsere Erinnerungen sind nicht echt,
schaun wir zurück, so war es schön.
Das ist uns Menschen gerade recht,
wollen wir eine gute Zukunft sehn.

Samstag, den 8. August 2026

Wetter wie im Bilderbuch,
blauer Himmel, helle Sonne.
Regen man seit Wochen such,
die neue Hitzewelle komme.

Nun heißt es mit der Dürre leben,
am besten steht man ganz früh auf.
Kann dann noch kühle Luft erleben,
beginn aktiv den Tageslauf.

Im Garten lässt die Laune nach,
noch gibt´s Zucchini und Tomaten.
In den Regentonnen noch eine Laach,
die Pflanzen in der Sonne braten.

Bis in die Tiefe Trockenheit,
Gießwasser verschwindet in die Luft.
Mancher Gärtner klagt sein Leid,
doch Petrus hört nicht wie er ruft.

Sonntag, den 9. August 2026

Sonntagswetter warm und trocken,
von Südwesten ein paar Wolken.
Die Prognose macht erschrocken,
noch lange soll kein Regen folgen.

Mit der Mondorfer Fähre über den Rhein,
viel Betrieb auch heute.
Schon wegen der Nordbrückensperrung allein,
nutzen sie ganz viele Leute.

Die Siegmündung wie ich sie nie sah,
noch ein Rinnsal knöcheltief.
Das andere Ufer ist ganz nah,
ganz leicht man durch das Wasser lief.

Auf dem Rhein kaum Schiffsverkehr,
LKW´s fahren nun am Sonntag.
Für die Wirtschaft wird es schwer,
niemand höhere Preise mag.

Montag, den 10. August 2026

Hochsommer, die Sonne brennt,
erbarmungslos auf unsere Erde.
Der Mensch zum Glück den Schatten kennt,
doch was wohl aus den Pflanzen werde?

Gießen schon am frühen Morgen,
Notaktion zum Überleben.
Der harte Boden macht mir Sorgen,
es wird wohl noch Verluste geben.

Denke an heiße Länder nun,
wo Menschen mit der Hitze kämpfen.
Reiche Saudis haben nichts damit zu tun,
Klimaanlagen ihre Sorgen dämpfen.

Doch in Indien oder Pakistan,
tun sich die Menschen oftmals schwer.
Dort war es so von Anfang an,
das Leben ist nicht immer fair.

Dienstag, den 26. August 2026

Hochsommerlich ist es auch heute,
Regen gibt´s noch lange nicht.
Langsam verstehen es die Leute,
dass eine neue Zeit anbricht.

Trinkwasser gibt´s noch genug,
doch die Gewässerpegel sinken.
Wasser sparen ist jetzt klug,
bevor noch mehr Probleme winken.

Landwirtschaft macht keine Freude mehr,
die Kulturen unter Dürre leiden.
Selbst die Winzer klagen sehr,
schon längst vertrocknet sind die Weiden.

Wir leben in der Zeit der Krisen,
gleichzeitig ging´s den Menschen nie so gut.
Im Land wo Milch und Honig fließen,
braucht man nun Hoffnung und viel Mut.

Mittwoch, den 12. August 2026

Die Sonne, die wir stets so lieben,
macht uns gerade keine Freude.
Hat die die Feuchtigkeit vertrieben,
der Rhein stand nie so tief wie heute.

Noch Mitte Juni gab´s Wasser satt,
doch zeitweise war es zu kühl.
Dann setzte Hitze uns schachmatt,
bis heute sie nicht enden will.

Die Verdunstung stieg extrem,
zwei Monate hält sie schon an.
Die Dürre kann nun jeder sehn,
kein Bauer sich mehr freuen kann.

Wie kein Jahr dem andern gleicht,
sind auch die Menschen sehr verschieden.
Seit jeher war´s nicht immer leicht,
doch am Ende stets die guten Seiten blieben.

Donnerstag, den 13. August 2026

Die Hitze kam am Nachmittag,
man flüchtet in den Schatten.
Aktivität kommt nicht in Frag,
leicht könnte man ermatten.

Frühaufstehern fehlt das Licht,
kürzer werden schon die Tage.
Doch angenehm ist diese Schicht,
die Temperatur sehr gut behage.

Gießen so gut es eben geht,
die Dahlien liegen mir am Herzen.
Wie´s um den Schrebergarten steht?
der Anblick könnte schmerzen.

Mit den Nachbarn überm Zaun,
spricht man gern ein Wort.
Wir alle auf die Hoffnung baun,
ewig geht es nicht so fort.

Freitag, den 14. August 2026

Natascha will ich heut gedenken,
sie ging von uns vor einem Jahr.
Mit 38, kaum auszudenken,
wie schwer es für uns alle war.

Ein junges, hoffnungsvolles Leben,
in allem war sie mir ganz nah.
Mit Tränen hieß es Abschied nehmen,
im Herzen bleibt sie immer da.

Die Trauer dauert lange Zeit,
man nimmt das Schicksal an.
Verloren geht viel Leichtigkeit,
und neue Ziele findet man.

Vorrüber ist ein ganzes Jahr,
in neuen Bahnen läuft das Leben.
Die Freude, dass Sie bei uns war,
kann Kraft und Zuversicht uns geben.

Samstag, den 15. August 2026

Sonne gab es gestern noch,
Wolken dominieren heute.
Sehr warm ist es jedoch,
kaum Entspannung es bedeute.

Die Trockenheit nimmt weiter zu,
der Wald brennt auch im Rheinland.
Feuer im Hürtgenwald, vorbei die Ruh,
Rauchschwaden man in Bonn schon fand.

Den Rhein kennt man nicht mehr,
Boote stehn auf festem Grund.
Es gibt kaum noch Schiffsverkehr,
die Wirtschaft läuft daher nicht rund.

Staunend wir am Ufer stehn,
diesmal keine Instagram-Illussion.
Neuen Zeiten wir entgegen gehn,
doch was kommt, wer weiß das schon?

Sonntag, den 16.August 2026

Die Hitze ist vorerst vorbei,
auch wenn die Sonne scheint.
Ob auch Regen kommt herbei?
die Prognose es wohl meint.

Ausgetrocknet ist der Boden,
manchmal hart wie Ziegelstein.
Viel Geduld ist nun geboten,
soll Wasser an den Wurzeln sein.

Im Garten ist kein Wasser mehr,
nun kann man nur noch beten.
Appell an Petrus, bitte sehr,
als Pflanzenretter einzutreten.

Großes Staunen heut am Rhein,
zum Herseler Weerth kann man zu Fuß.
Wird´s so in Zukunft öfters sein?
gottlob das niemand wissen muss.

Montag, den 17. August 2026

Regen kennt man gar nicht mehr,
heute ein Tropfen auf den heißen Stein.
Nur die Abkühlung spürt man sehr,
weiter Gießen, das muss sein.

Nichts ist perfekt auf dieser Welt,
heute fehlt leider die Zeitung.
Wer sie auch im Netz bestellt,
hat sie als flüchtige Begleitung.

Höre im Radio die Diskussion,
über Hitze und Trockenheit.
Ideen haben viele schon,
zu Taten ist kein Mensch bereit.

Alle reden um den heißen Brei,
die meisten wussten´s immer schon.
Sich selbst sieht man von Fehlern frei,
die andern kommen schlecht davon.

Dienstag, den 18. August 2026

Gottlob gab es heute Regen,
mit Luft recht kühl und feucht.
Für die Pflanzen war´s ein Segen,
und kein Gärtner ist enttäuscht.

Regen hilft auch der Feuerwehr,
gegen die übergroßen Feuer.
Ohne Hilfe wär´s viel zu schwer,
selbst wenn der Aufwand noch so teuer.

Regen macht die Luft ganz rein,
der Ruß wird wieder ausgespült.
Dafür muss man dankbar sein,
dass er das gute Werk erfüllt.

Menschen versetzen oftmals Berge,
doch der Himmel schaut uns zu.
Macht aus Riesen manchmal Zwerge,
und setzt uns Grenzen immerzu.

Mittwoch, den 19. August 2026

Das Wetter tut uns gerade gut,
ohne Sonne, doch recht mild.
Der Regen gibt ein wenig Mut,
und etwas Hoffnung man nun fühlt.

Der Wind weht aus dem Westen,
Rauchgeruch zieht in die Nase.
Im Hohen Venn steht´s nicht zum Besten,
Qualm entweicht in hohem Maße.

Feuer und Wasser - Naturgewalten,
wehe , wenn sie losgelassen.
Vom Menschen kaum mehr aufzuhalten,
Bedrohung über alle Maßen.

Gerade schadet die Dürre  ungemein,
die Ahrflut 2021 wirkt noch lange.
Doch meistens will gutes Wetter erfreun,
wir machen das Beste draus, nur nicht bange.

Donnerstag, den 20. August 2026

Es gibt ihn noch, den Regen,
siebzehn Liter fielen schnell.
In dieser Dürrezeit ein Segen,
nun scheint die Sonne wieder hell.

Wie sieht es wohl im Garten aus?
muss eine Weile nicht mehr gießen.
Die Dahlien blühen schon am Haus,
Mirabellen in das Körbchen müssen.

Tomaten, Möhren, Trauben, Bohnen,
nur eine Pflaume hängt am Baum.
Die Gartenstunde sollt sich lohnen,
Entspannung heute wie sonst kaum.

Der Garten bestimmt stets das Menü,
solche Qualität kann man nicht kaufen.
Auch die Frische gibt´s sonst nie,
brauch nun Bewegung, muss viel laufen.

Freitag, den 21. August 2026

Ein angenehmer Sommertag,
die Temperatur  ist gerade recht.
Der Himmel hohe Wolken trag,
feuchter Boden, gar nicht schlecht.

Klimawandel in der Diskussion,
trägt zu Hitze und Dürre bei.
Betroffen sind wir alle schon,
und niemand ist von Sorgen frei.

Was kann der Mensch dagegen tun?
er muss sich damit arrangieren.
Selbst wenn alle Räder ruhn,
würde lange nichts passieren.

Klimaaktionismus hilft nicht weiter,
Bildung und Information sind gut.
Die Glaskugel hilft auch nicht, leider,
Zukunft erfordert immer Mut.

Samstag, den 22. August 2026

Die Überraschung kam in der Nacht,
es sollten 37 Liter Regen geben.
Schneller und stärker als gedacht,
konnte auf dem Hof einen See erleben.

Dürre und Starkregen gleichermaßen,
kennzeichnen nun den August.
Stets meint man es läuft in Maßen,
der Überraschungen nicht bewusst.

Unsere Perspektive ist der Augenblick,
er bestimmt stets unseren Blick voraus.
Das Gute liegt manchmal weit zurück,
so sieht´s oft nicht zum Besten aus.

Am Ende holt uns die Wirklichkeit ein,
beendet die Dürre auf einen Schlag.
Schon fragt man, was wird morgen sein?
am liebsten so, wie ich´s gern mag.

Sonntag, den 23. August 2026

Kühl mit Wolken und Sonnenschein,
Regen soll es keinen geben.
Eine Radtour ganz allein,
in Köln gibt´s was zu erleben.

Der Botanische Garten zieht mich an,
etwas Besseres gibt´s gerade nicht.
Dahlien man bestaunen kann,
mal mit und ohne Sonnenlicht.

Welch ein Wunder der Natur,
an Farben und Formen so reich.
Es ist die reinste Freude nur,
keine Schönheit ist der andern gleich.

Ein Garten wie das Paradies,
nur fröhliche Menschen sind darin.
Bewegung mit dem Rad überdies,
hoffe, ich komme bald wieder hin.

Montag, den 24. August 2026

Aufwärts geht die Temperatur,
die Sonne hat die Macht.
Kühl war es am Morgen nur,
schon an den Herbst gedacht.

Was steht heut auf dem Programm?
im schönen Altersruhestand.
Die Dahlien waren gestern dran,
heute ist´s der Haushaltsstand.

Waschen, Kochen, Saugen, Wischen,
einmal angefangen geht es schnell.
Gibt es was Leckeres aufzutischen,
wird die Stimmung richtig hell.

Danach ein wenig Ehrenamt,
und ausreichend Bewegungspillen.
Alltag wird so was genannt,
kann in Gedanken Urlaub spielen.

Dienstag, den 25. August 2026

Aus der Hitze in die Kühle,
die Zeit der Dürre ist vorbei.
Herbstlich schon sind die Gefühle,
vom Wetter ist man niemals frei.

Fast vorrüber ist der Sommer nun,
man hört die Gärtner wieder klagen.
Das Wachstum schon beginnt zu ruhn,
zu kalt, es steigt das Unbehagen.

Doch große Ernte bei den Feigen,
Richard hat einen Riesenbaum.
Genauso groß sich die Früchte zeigen,
wollte nicht meinen Augen traun.

Jetzt blühen auch die Dahlien schön,
sie taten sich am Anfang schwer.
Wetter ist nicht vorauszusehn,
geht´s gut, freut man sich umso mehr.

Mittwoch, den 26. August 2026

Zehn Tage ist´s nun feucht und kühl,
Petrus hat einen neuen Kurs gesetzt.
Den Herbst er uns gern zeigen will,
die Statistik stimmt im Ganzen jetzt.

Vergessen ist die Hitze schon,
die Zahlen stehen irgendwo.
Kühl und feucht sich auch nicht lohn,
die Gärtner jammern sowieso.

Die Trauben widerstehen diesem Trend,
die Ernte ist so groß wie nie.
Den Pfirsichbaum man kaum noch kennt,
schwere Äste man schon am Boden sieh.

Auch Blumen gehen wieder mit,
so bunt und schön zur großen Freude.
Die weißen Astern sind der Hit,
den ganzen Herbst und nicht nur heute.

Donnerstag, den 28. August 2026

Heute ist es warm und schwül,
die Sonne dominiert.
Ob noch Gewitter kommen will?
irgendwie man es schon spürt.

Weiter geht´s ab heut zu zweit,
mehr Leben ist im Haus.
Ob nun mehr Übersichtlichkeit?
gut sieht´s in der Küche aus.

Neue Ideen kann man erkennen,
die Perspektiven sind nie gleich.
Pragmatismus ist zu nennen,
selbst eher an Phantasien reich.

In der Symbiose ergibt es Sinn,
so kann der Tag gelingen.
Aus zwei Sichten der Gewinn,
kann nur Vorteile erbringen.

Freitag, den 28. August 2026

Der große Regen ist ausgeblieben,
vielleicht kommt doch noch mehr?
Petrus schaltet nach Belieben,
und wir schauen hinterher.

Bill Gates äußert sich über die KI,
sieht große Risiken kommen.
Verändert wird die Welt wie nie,
Menschen wird die Macht genommen.

Waffensysteme verselbständigen sich,
Roboter führen bald den Krieg.
Schon der Gedanke schauerlich,
die Menschheit in den Abgrund trieb.

Überflüssig wird der Hände Arbeit,
auf dem Spiel stehn Lohn und Wert.
Verloren des Menschen Sinnhaftigkeit,
wenn er sich nicht dagegen wehrt.

Samstag den 29. August 2026

Mild-warm und viele Wolken,
und immer weht der Wind.
Vielleicht wird noch etwas Regen folgen,
die Temperatur bleibt höchstens lind.

Zu Besuch im Dünengarten,
der Boden überwiegend Sand.
Doch prächtig gedeihen viele Arten,
wenn das Wasser Wege fand.

War´s nicht so gut, entstehen Fragen,
die Bohnen sind nicht wie gedacht.
Ob unterirdisch Tiere nagen?
schnell entsteht so ein Verdacht.

Bringe gern mein Wissen ein,
bin mit Mäusen schon erfahren.
Heute hat es wohl den Schein,
dass sie am Schaden schuldlos waren.